Die Buckfast Sahariensis (S) Linie geht auf die Expeditionen von Bruder Adam zurück, der unermüdlich nach genetischem Material suchte, um die Honigbiene gegenüber Krankheiten resistenter und vitaler zu machen. Die "S"-Linie ist das Ergebnis der Einkreuzung der marokkanischen Wüstenbiene (Apis mellifera sahariensis). Sie gilt heute als eine der spezialisiertesten Linien, die vor allem für ihre enorme Vitalität und ihre Fähigkeit zur Anpassung an extreme Trachten bekannt ist. Innerhalb der Buckfast-Zucht nimmt die Sahariensis eine faszinierende Sonderrolle ein.
1. Herkunft und Genetik
Die genetische Basis dieser Linie ist die Apis mellifera sahariensis, eine Biene, die ursprünglich in den Oasen des Atlasgebirges und den Randgebieten der Sahara beheimatet ist.
2. Typische Eigenschaften
Die Sahariensis-Einkreuzungen zeichnen sich durch eine Dynamik aus, die viele europäische Standard-Linien übertrifft.
3. Charakteristische Merkmale
Optisch und verhaltenstechnisch gibt es klare Indikatoren für den Sahariensis-Einfluss:
Zusammenfassung für die Praxis
Die Buckfast Sahariensis (S) ist keine "Anfängerbiene" im klassischen Sinne, sondern ein Hochleistungswerkzeug für Erwerbsimker und Züchter. Sie ist die richtige Wahl, wenn maximale Volksstärke und enorme Sammelleistung für späte Trachten oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen gefordert sind.
In der modernen Buckfast-Zucht wird sie besonders geschätzt, um Inzuchtentspannung zu betreiben und die Lebensgeister eines Bestandes neu zu wecken. Wer eine S-Linie führt, wird mit einer Biene belohnt, die eine beeindruckende Dynamik an den Tag legt, sofern man ihren hohen Platz- und Futterbedarf managen kann.